Arbeitet dein Shop mit Lieferaufträgen? Du erkennst das am Menüpunkt Lagerhaltung → Lieferaufträge in der Shopware Admin. Dann wird die Kommissionierbarkeit je Lieferauftrag berechnet, und du kannst sie über mehrere Lager gleichzeitig auswerten: im Filter Kommissionierbarkeit über das Feld Lagerzonen und den Schalter Nur Standardlagerzone berücksichtigen. Mehr dazu in Wie arbeite ich mit Lieferaufträgen?.
Gerade bei größeren Bestellungen ist auf den ersten Blick oft nicht erkennbar, welche einzelnen Positionen tatsächlich kommissioniert werden können.
Die Kommissionierbarkeit je Bestellposition zeigt dir direkt in der Bestellübersicht, welche Positionen einer Bestellung im ausgewählten Lager vollständig, teilweise oder nicht kommissionierbar sind. So kannst du mit einem Klick nachvollziehen, welche Positionen aktuell versendet werden können.
Im Folgenden zeigen wir dir, wie die Ansicht der Kommissionierbarkeit aufgebaut ist und was die einzelnen Status bedeuten.
Erscheint eine Bestellung in der WMS App gar nicht, hilft dir Warum wird eine Bestellung in der WMS App nicht angezeigt?
Detailansicht der Kommissionierbarkeit öffnen
In der Bestellübersicht wird die Kommissionierbarkeit für jede Bestellung mit einem farbigen Icon angezeigt.
Wie wird die Kommissionierbarkeit berechnet?
Die Kommissionierbarkeit wird auf Basis der noch zu versendenden Menge von Bestellpositionen berechnet. Bereits erfolgte Teillieferungen werden dabei automatisch berücksichtigt.
Die Kommissionierbarkeit bezieht sich immer auf ein Lager. Im Standard wird die Kommissionierbarkeit für das Standardlager berechnet. Über die Filter-Sidebar kannst du die Berechnung auf ein anderes Lager ändern, wenn du einen oder mehrere Kommissionierbarkeits-Status als Filter auswählst.
Maßgeblich ist der physische Bestand im gewählten Lager. Bestand im Wareneingang, der noch nicht eingelagert ist, und Bestand in Kommissionierkisten sind nicht kommissionierbar.
Kommissionierbarkeit je Bestellposition
Über einen Klick auf das Kommissionierbarkeits-Icon einer Bestellung öffnest du die Kommissionierbarkeit je Bestellposition. Neben der reinen Anzeige der Kommissionierbarkeit kannst du Kommissionierbarkeits-Icon weitere bestandsrelevante Informationen einsehen, zum Beispiel den aktuellen Lagerbestand oder die Menge im Zulauf.
So erkennst du mit nur einem Klick, welche Positionen aktuell den Versand aufhalten und ob eine Bestellung vollständig oder nur teilweise kommissioniert werden kann.
Klickst du in der Zeile einer Bestellposition auf die Menge im Zulauf, landest du direkt auf der gefilterten Übersicht der offenen Lieferantenbestellungen für dieses Produkt. Dort kannst du das nächste erwartete Lieferdatum dieser Position einsehen. Das hilft dir dabei einzuschätzen, ob sich eine Teillieferung anbietet oder ob es sinnvoller ist, auf fehlende Artikel zu warten.
Eine vollständige Übersicht aller Bestellpositionen zu einem Produkt – mit Summenzeile und weiteren Filtern – findest du außerdem direkt in den Produktdetails im Reiter Lieferantenbestellungen.
Was bedeuten die verschiedenen Statussymbole?
In der Detailansicht siehst du für jede Position einen Status, der angibt, wie sie aktuell kommissionierbar ist.
Vollständig kommissionierbar (grün) | |
Teilweise kommissionierbar (gelb) | |
Nicht kommissionierbar (rot) | |
Grau markierte Positionen
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Nicht bestandsgeführte Produkte und Bundle-Parents (Stücklisten-Parents) werden immer als kommissionierbar angezeigt, da sie keinen eigenen Lagerbestand zum Versand benötigen.
Hinweis: In der WMS App siehst du zusätzlich nur Bestellungen, die die Bedingungen des gewählten Pickprofils erfüllen. Fehlt eine kommissionierbare Bestellung in der App, passt sie oft nicht zum Pickprofil, siehe Wie richte ich Pickprofile ein?.
