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Wie funktioniert die Bedarfsplanung mit Pickware?

Shopify — Die Bedarfsplanung hilft dir auf Basis deiner Verkäufe und bereits vorhandener Lieferantenbestellungen dabei, rechtzeitig zu erkennen, wel...

Die Bedarfsplanung hilft dir auf Basis deiner Verkäufe und bereits vorhandener Lieferantenbestellungen dabei, rechtzeitig zu erkennen, welche Produkte in welcher Menge zeitnah nachbestellt werden sollten. Du findest sie unter Einkauf → Bedarfsplanung.

Der Bestellvorschlag ergibt sich wie folgt:

Bestellvorschlag = Meldebestand - Bestand - im Zulauf + Reserviert

Wenn am Produkt ein Maximalbestand gepflegt ist, wird dieser als Auffüllziel für den Bestellvorschlag verwendet – der Meldebestand gilt dann als Fallback.

Wie erfolgt die Berechnung?

Grundsätzlich kannst du deine Bedarfsplanung anhand von Referenzverkäufen in einem bestimmten Zeitraum oder auf Basis des Meldebestands durchführen. Rechts in der Ansicht kannst du über das Zahnrad-Symbol alle Einstellungensmöglichkeiten aufrufen. Über das Filter-Symbol kannst du die angezeigten Daten zusätzlich nach verschiedenen Kriterien filtern.

Berechnung_Bedarfsplanung.png

Filter_Bedarfsplanung.png

Berechnung anhand von Verkäufen in einem Referenzzeitraum

Diese Variante kommt dann zum Tragen, wenn du keine Meldebestände gepflegt hast oder diese sehr niedrig sind. In diesem Fall errechnet sich der Bestellvorschlag wie folgt:

Bestellvorschlag = Voraussichtlicher Bedarf - Bestand + Reserviert (optional)

Den reservierten Bestand kannst du miteinbeziehen oder ausschließen, indem du in den Berechnungseinstellungen die Option Offene Kundenbestellungen für Bestellvorschlag berücksichtigen aktivierst bzw. deaktivierst.

Berechnung anhand des Meldebestands

Wenn du Meldebestände gepflegt hast oder diese hoch genug sind, erfolgt die Berechnung wie folgt:

Bestellvorschlag = Meldebestand - Bestand + Reserviert (optional)

Den reservierten Bestand kannst du miteinbeziehen oder ausschließen, indem du in den Berechnungseinstellungen die Option Offene Kundenbestellungen für Bestellvorschlag berücksichtigen aktivierst bzw. deaktivierst.

Wenn du keinerlei voraussichtlichen Verkäufe in der Bedarfsplanung miteinbeziehen möchtest, trage in der Berechnung im Feld Voraussichtlicher Bedarf für den Wert 0 ein.

Weitere Erklärungen zu den Kennzahlen

  • Meldebestand – Der Meldebestand kann in den Produkteigenschaften hinterlegt werden. Optional kann unter Einstellungen → Erweiterungen → Pickware ERP eine tägliche Meldebestandsbenachrichtigung konfiguriert werden.

  • Maximalbestand – Der Maximalbestand ist das bevorzugte Auffüllziel für den Bestellvorschlag. Ist er am Produkt gesetzt, füllt der Bestellvorschlag den Bestand bis auf diesen Wert auf; ist kein Maximalbestand gesetzt, gilt der Meldebestand als Auffüllziel. Den Maximalbestand pflegst du in den Produkteigenschaften. Hinweis: Produkte, bei denen der Maximalbestand über dem Meldebestand liegt, können nun einen Bestellvorschlag erhalten, wo bisher kein Vorschlag berechnet wurde.

  • Verkäufe – Hier siehst du alle verkauften Exemplare eines Produkts in dem von dir festgelegten Referenzzeitraum. Maßgeblich ist dabei die verkaufte Menge aus den Bestellungen im Referenzzeitraum: Stornierte Bestellungen werden nicht als Verkauf gewertet, Retouren werden hingegen nicht von der verkauften Menge abgezogen. Wenn ein Produkt im Referenzzeitraum also beispielsweise 100-mal verkauft und 10-mal retourniert wurde, fließen weiterhin 100 Stück als Verkäufe in die Bedarfsplanung ein.

  • im Zulauf – Dieser Wert entspricht der Bestellmenge abzüglich der Liefermenge, also die Menge eines Produktes aus allen Lieferantenbestellungen, die sich nicht im Status Geliefert, Abgeschlossen oder Storniert befinden.

  • Reserviert – Dieser Wert entspricht der Bestellmenge aus offenen Kundenbestellungen und kann über die Option Offene Kundenbestellungen für Bestellvorschlag berücksichtigen bei der Berechnung berücksichtigt oder ausgeschlossen werden.

Wachstumsfaktor

In den Berechnungseinstellungen kannst du einen Wachstumsfaktor hinterlegen, der die berechnete Nachfrage skaliert. Der Standardwert ist 1,00 – der Bestellvorschlag wird dabei nicht verändert. Ein Wert größer als 1 erhöht den voraussichtlichen Bedarf proportional, ein Wert kleiner als 1 (aber größer als 0) reduziert ihn. So kannst du erwartetes Wachstum oder saisonale Schwankungen direkt in der Bedarfsplanung berücksichtigen, ohne die Referenzverkäufe anpassen zu müssen.

Der Wachstumsfaktor wirkt ausschließlich auf die verkaufsbasierte Berechnung (Referenzzeitraum) und muss größer als 0 sein.

Wie geht es weiter?

Aus der Bedarfsplanung heraus kannst du Produkte auf die Einkaufsliste setzen. Mehr dazu erfährst du hier.

Wie du prüfen kannst, ob deine Einkaufsliste den Mindestbestellwert deines Lieferanten erreicht, erfährst du hier.

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